somewhere… over the rainbow…

Im Kontext der Konferenz “You are in Control” sind jetzt endlich (anscheinend fundierte) Verkaufszahlen von Radioheads “In Rainbows” in die Welt gedrungen. Demnach hat sich das Album drei Millionen Mal verkauft, wobei diese Zahl alle Erscheinungsformen (Tonträger, Deluxe-Edition, als auch Digitalverkäufe) miteinbezieht.

Hier wird behauptet, dass die Einnahmen von “In Rainbows” (trotz  “pay what you want” Vorabveröffentlichung als Download) jene des Vorgängers “Hail to the thief” (2003) überstiegen haben. Welche Zahlen Brooklyn Vegan zu diesem Vergleich heranzieht kann ich zwar nicht sagen, bei den bestehen Majorlabel-Verträgen liegt eine größere Gewinnspanne bei Eigenreleases mit Sicherheit auf der Hand. Dabei sollte aber nie vergessen werden, dass einem größerem Gewinn auch ein viel größeres finanzielles Risiko in Form der Vorabfinanzierung der gesamten Produktion gegenübersteht….

Nettes Detail am Rande:

* The physical release of In Rainbows entered both the US and UK charts at #1 in January, despite having been freely available since October 2007.

Zu dem finanziellen Mehrgewinn, den Radiohead durch diese Form der Veröffentlichung erwirtschaftet haben, kommt hinzu, dass “In Rainbows” auf  einen wichtigen Marker die Geschichte der Musikdistribution darstellt. Nicht selten kommt mir vor, die Faszination des Albums speist sich eher aus dieser Tatsache, als aus der Musik die “In Rainbows” beinhaltet…

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