Category Archives: Pop Theory

Modern Popular Music

via this isn’t happiness

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ASPM Förderpreis 2011

Der ASPM (Arbeitskreis Studium Populäre Musik e.V.) schreibt 2011 wieder einen Förderpreis aus.  Der Preis richtet sich an den (deutschsprachigen) wissenschaftlichen Nachwuchs, der sich mit populärer Musik im weiteren Sinne auseinandersetzt. Der beste Artikel wird mit 300€ Preisgeld beglückt und die besten drei Artikel werden veröffentlicht.

Einsendeschluß: 30.April 2011 | Nähere Infos

CfP: All You Need Is Image!?

Die Arbeitsgemeinschaft music/media/publishing wird einen Sammelband herausgeben und sucht dazu Beiträge zum Thema “All You Need Is Image!?”. Genaueres findet sich auf deren Website und/oder in dem .pdf gleich eine Zeile weiter.

CfP-Music-Media-Publishing

Diskurs und Disko

Freude kommt auf – langsam, aber doch!

Am Freitag, den 15.01.2010, spricht der von mir hochverehrte Simon Frith im  nicht minder verehrenswürdigen Hebbel am Ufer Theater in Berlin. Das ganze passiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe Life is Live – Musik, Diskurs, Performance.

Simon Frith (Wiki) ist einer bekanntesten Exponenten der britischen Cultural Studies und wird über den Wert von Live-Musik sprechen.

Mit dem weitgehenden Zusammenbruch des Tonträgermarktes ist die Konzertbranche zum umsatzstärksten Segment der Musikwirtschaft avanciert. Wer von seiner Kunst noch den Lebensunterhalt bestreiten will, ist zur Dauerpräsenz auf der Bühne, zur permanenten Performance seiner Künstlersubjektivität gezwungen. Die Unterhaltungskonzerne, die Booking-Agenturen, die Getränkehersteller, die Immobilienbranche, die Online-Ticketverkäufer, sie alle wollen an diesem Geschäft mitverdienen.

Am Samstag, den 16.01., gibt es dann auch noch zwei Panels (1 2), die sich dem veränderten Stellenwert des Live-Konzerts  widmen.

Förderpreis des ASPM

Der “Arbeitskreis Studium Populärer Musik e. V.” (ASPM) schreibt einen Förderpreis für  “für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den besten deutschsprachigen Aufsatz aus dem Gebiet der Popularmusikforschung” aus.

Deadline ist der 30. April 2010.

Genaueres zu Formalitäten und Umfang, usw. gibts hier.

Public Sellemy

Gerade erst noch darüber referiert und dann das: Public Enemy finanzieren sich ihr neues Album via Sellaband. Was anscheinend für die Band recht gut funktioniert – sie haben innerhalb von zwei Tagen über 17.000 Dollar lukriert – scheint für unbekannte Bands nicht so wirklich zu funktionieren -die .de-Seite wurde eingestampft und die bisherigen “Indie-Erfolgsstories” sind auch eher rar gesäht.

Im Netz (und seinen Finanzierungsmodellen) spiegeln sich mitlerweile immer mehr die Zustände, der vor der Digitalisierung gerherrscht haben. Zugegeben, der Zugang zu den bzw. die Verfügbarkeit der Produktionsmittel ist “demokratischer” den je, doch haben sich die alten Pophierarchien nicht aufgelöst. Sie haben sich nur verschoben. Waren es vor der Digitalisierung professionelles Equipment oder anständige Studioaufnahmen, die schwer finanzieren waren, so sind es heute anscheinend die Distributionsmechanismen. Sich von der unglaublichen Masse an Musik abzusetzen und Aufmerksamkeit zu generieren ist schwieriger als diese Musik  zu produzieren.  Also irgendwie doch nichts mit Netzdemokratie und so!?

Das Beispiel zeigt auch (zumindest in Ansätzen), dass die Finanzierungsmodelle des Web 2.0 einer wichtigen Tatsache bedürfen: Diejenigen Bands, die jetzt noch Geld verdienen wollen/können müssen schon “Stars” sein und sich eine Fanbasis erarbeitet haben. Denn die Fanbasis scheint jene Käuferschicht zu sein, die noch (?) viel (!) Geld für ihre musikalischen Götter ausgibt. Nichts mit Netzdemokratie, die Zweite?

Leseprobe

Ich bin gerade am Recherchieren für einen Beitrag zur Konferenz “copy and paste” und dabei auf folgendes gestoßen:

Der “Arbeitskreis Studium Populäre Musik e.v.” (oder für Schreibfaule ASPM) hat eine Online-Publikation, genannt “Samples“. Die Site ist zwar auf 1990er Style getrimmt, aber es finden sich durchaus interessante Beiträge, Songanalysen, Rezensionen u.v.m. Musikologenherz was willst du mehr?

Noch mehr zu lesen!

Neben dem Online-Magazin wurde auch ein Archiv (fast) aller Texte der “Beiträge zur Popularmusikforschung” ins Netz gestellt. Na dann sollte es mal wieder regnen, damit ich mich da durcharbeiten kann…

Bild: Pingu1963