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Copyright Criminals

In Copyright Criminals kommen so unterschiedliche Künstler und Kulturtheoretiker wie Matmos, Public Enemy, Steve Albini, Lawrence Lessig,  Siva Vaidhyanathan und George Clinton zu Wort. Die Debatte über die Sinnhaftigkeit der bestehenden Copyright-Regelungen im 21. Jahrhundert wird dabei vor allem über das Thema “Sampling” aufgemacht. Neben historischen Beispielen (Biz Markie und De La Soul), wie diese Regelungen kreatives Schaffen einschränken können, kommt  auch der “Most Sampled DrummerClyde Stubblefield zu Wort. Auch Walt Disney bekommt wieder mal sein Fett weg – schade bleibt einzig und allein, dass Steve Albini sich auch anscheinend in diesem Jahrtausend noch mit dem Gedanken anfreunden kann, dass auch Turntables Instrumente sind.

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coffee & milk

Zeitungen sind etwas schönes… Es gibt nichts amüsanteres als sich in öffentlichen Verkehrsmitteln durch großformatige Zeitungen zu kämpfen oder andere dabei zu beobachten. Aber dank des Internets  kämpfen auch Zeitungen und Magazine mit sinkenden Absatzzahlen.

Einen gewissen Mehrwert für ihre Blätter versuchen (interessanterweise vor allem englische) Zeitungen mit exklusiven CD-Beilagen zu erreichen. Nach Prince, liefern jetzt auch Sigur Ros musikalische Umrahmung für ein gelungenes (englisches) Frühstück.   Im Gegensatz zu Planet Earth (Prince) wird We play endlessly keine neuen Stücke enthalten, sondern bietet so etwas wie ein Best-of bereits erschienener Alben der Isländer.

Diese Aktion wird natürlich wieder Apokalyptiker reanimieren, die um den “Wert” von Musik bangen (was auch immer das dann genau sein mag…). Viel spannender finde ich aber die Frage, mit welchem Kalkül Sigur Ros diese Aktion verfolgen. Ich muss gestehen, ich höre mir beigelegte CDs fast nie an. Aber vielleicht liegt das ja daran, dass mir schon  im Web schon viel zu viel Musik um die Ohren fliegt…

via Pitchfork

Foto:  CC by pokpok313

Gratis versus Libre

Herbst und Winter können für viele Menschen schwierige Zeiten darstellen: Wenig Sonne, etc. führen nicht wenige direkt in eine kleine Winterdepression.

Auch Lawrence Lessig findet seine bisherigen Veröffentlichungen “deeply depressing”. Einer Winterdepression diametral gegenüber steht die Tatsache, das er eben genau diese unter einer Creative Commons Attribution-Noncommercial 3.0 United States License zum freien Download bereitgestellt hat:

www.lessig.org