Monthly Archives: October 2009

Sexy Records

„Sex sells diese Marketingdevise gilt auch für die Plattenbranche, und zwar seit Ende der 1940er-Jahre die ersten Vinyl-LPs auf den Markt kamen. Dem jeweiligen Zeitgeschmack entsprechend, setzten die Abbildungen der Plattenhüllen mehr oder weniger deutlich auf Erotisch-Sinnliches, z.B. mit leicht (oder gar nicht) bekleideten Damen in aufreizenden Posen.
Diesem Thema ist eine Ausstellung im Pariser Musée de l’Erotisme gewidmet, in der 120 frivole Plattenhüllen gezeigt werden.

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links for 2009-10-25

links for 2009-10-22

New Day. New Project.

For this fine symposium entitled Thinking on Music i´m working on something called “(Not So) Postmodern Authenticity: The case of Pearl Jam”.

“What is it all about?” you ask. Well, follow the link and i hope you´ll get a little idea of the whole (but still very basic) concept.

“Why in english, this time?” you might ask as well. “The fine people in Ljubljana will surely appreciate  it”, i´d ask.

Public Sellemy

Gerade erst noch darüber referiert und dann das: Public Enemy finanzieren sich ihr neues Album via Sellaband. Was anscheinend für die Band recht gut funktioniert – sie haben innerhalb von zwei Tagen über 17.000 Dollar lukriert – scheint für unbekannte Bands nicht so wirklich zu funktionieren -die .de-Seite wurde eingestampft und die bisherigen “Indie-Erfolgsstories” sind auch eher rar gesäht.

Im Netz (und seinen Finanzierungsmodellen) spiegeln sich mitlerweile immer mehr die Zustände, der vor der Digitalisierung gerherrscht haben. Zugegeben, der Zugang zu den bzw. die Verfügbarkeit der Produktionsmittel ist “demokratischer” den je, doch haben sich die alten Pophierarchien nicht aufgelöst. Sie haben sich nur verschoben. Waren es vor der Digitalisierung professionelles Equipment oder anständige Studioaufnahmen, die schwer finanzieren waren, so sind es heute anscheinend die Distributionsmechanismen. Sich von der unglaublichen Masse an Musik abzusetzen und Aufmerksamkeit zu generieren ist schwieriger als diese Musik  zu produzieren.  Also irgendwie doch nichts mit Netzdemokratie und so!?

Das Beispiel zeigt auch (zumindest in Ansätzen), dass die Finanzierungsmodelle des Web 2.0 einer wichtigen Tatsache bedürfen: Diejenigen Bands, die jetzt noch Geld verdienen wollen/können müssen schon “Stars” sein und sich eine Fanbasis erarbeitet haben. Denn die Fanbasis scheint jene Käuferschicht zu sein, die noch (?) viel (!) Geld für ihre musikalischen Götter ausgibt. Nichts mit Netzdemokratie, die Zweite?

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links for 2009-10-02